Wie es alles angefangen hat

Beitrag vom 6 Jul, 2020

Von Zdenka Hanakova

Wie es alles angefangen hat

 

Schon von klein an bin ich der Natur nah. Meine Mama hat mit mir sehr viel Zeit draußen verbracht. Später hatten wir einen Garten, wo ich ihr geholfen habe. Oft, wenn ich nach Hause gegangen bin, habe ich ihr kleine Gänseblümchen- oder Veilchensträuße gebracht. Und ich liebte es bei meiner Omi auf dem Dorf!

So habe ich nach und nach die Pflanzen- und Tierwelt kennen gelernt, bis ich zur Landwirtschaft, Ökologie und Heilkräutern kam. In der Schule, wo ich später Abitur ablegte, war auch ein ökologischer Verband tätigt. Dort habe ich angefangen zu helfen und es wurde mir immer klarer, dass es für mich alles Sinn hat und dass es zu meinem Leben gehört. Schon damals habe ich angefangen Müll zu trennen, Plastiktüte habe ich durch Stofftasche ersetzt und habe beim Einkaufen aufgehört die Bananen in Tüten zu packen und habe dazu auch meine Familie motiviert.

Ich wollte immer schon die Welt verändern. Vielleicht etwas gewagt, aber das kann doch jeder von uns tun! Die eigene Welt zu ändern. Es muss nicht alles auf einmal passieren und es muss auch nicht vollkommen sein. Auch eine Kleinigkeit kann Wunder bewirken – vielleicht nur für uns persönlich und vielleicht nur ein winzig kleines. Und darum geht es doch! Sei zu dir selbst aufrichtig! Wenn du etwas ohne Überzeugung machst und weil es jemand anderer von dir will, wie wahrscheinlich ist es, dass es Erfolg haben wird?

Aber wie soll ich anfangen? Fragst du dich sicher. An jeder Ecke hörst du über Nachhaltigkeit, zero waste und andere ähnliche Begriffe. Vielleicht hilft dir mein Beispiel. Ich persönlich bin kein Extremist und so, wie die Mehrheit vor uns, bin auch in vielem bequem. Andererseits probiere ich gerne neue Sachen aus, bin neugierig und wissbegierig. Ich mag aber auch, wenn ich etwas ändern möchte, dass es für mich praktisch und sinnvoll ist, wenn sich es mit meinem alltäglichen Leben vereinbaren lässt. Und ich muss natürlich verstehen „warum“ ich es ändern möchte. Meine eigene Motivation zu finden. Ich bin kein Konsumtyp. Ich muss kein neuestes Handy haben, den größten und modernesten Fernseher oder Auto. Dabei bedeutet für mich Verzicht nicht schlechtere Lebensqualität, sondern eine Umstellung auf eine ressourcenschonendere Lebensweise. Je einfacher und natürlicher mein Lebensstil ist, umso freier fühle ich mich – freier vom Stress und Druck, den die heutige Welt mit sich bringt.

Und warum schreib ich das eigentlich. Weil jeder Anfang schwer ist und etwas zu ändern noch etwas schwerer. Eine Motivation bei jemanden anderen zu finden, ist aber nicht das gleiche, wie sich selbst zu motivieren. Deswegen fange erstmal damit an, dass du über dich selbst nachdenkst. Darüber, was für dich persönlich in Frage der Nachhaltigkeit wichtig ist. Am besten nimm dir ein Blatt und Stift und schreib dir es zusammen. Wie ich es gemacht habe.

Wenn du dich selbst und deine Einstellungen kennen lernst, wirst du auch besser wissen, wie du deine Ziele erreichen kannst. Und hier kannst du nachlesen, wie mein Weg zur Nachhaltigkeit ausgesehen hat und heute noch aussieht.

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